Warum Islam?
Argumentationen
aus den modernen Wissenschaften

ABC Islam

 

DIE BEIDEN GLAUBENSBEKENNTNISSE
in Thora, Evangelium
 und Koran

   Warum Islam?

Vorwort Eintel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
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11. Regen

Der Wasserdampf sammelt sich in der  Atmosphäre  und verdichtet sich um Ionen, die dann vom Wind gejagt werden. So ballen sich die Wolken zusammen. Solche bestehen also aus kleinsten Wassertröpfchen oder Eiskristallen und bilden sich durch Abkühlung aufsteigender Luft, deren Wasserdampf kondensiert oder sublimiert. So sagt der Koran:

„Gott ist es, Der die Winde schickt. Und sie bringen Wolken auf.“  Sure 30,48.

„Und Gott ist es, der die Winde geschickt hat, worauf sie Gewölk aufbrachten.“ Sure 35,9.

 Die Wolken werden von Winden mit diesen Ionen „befruchtet“. Vergleichen wir den folgenden Koranvers:

„Und Wir haben die befruchtenden Winde gesandt.“ Sure 15,22.

 Die Winde treiben die Wolken in der Atmosphäre dahin, wobei die negativ sowie positiv geladenen Wolken voneinander angezogen werden. Mit anderen Worten: „Sie vereinigen“ sich:

„Hast du (denn) nicht gesehen, dass Gott (einzelne) Wolken dahertreibt, sie hierauf (zu einer geschlossenen Wolkendecke) vereinigt und hierauf zu sich türmenden) Haufen macht?“ Sure 24,43.

 Dabei schließen sich dünne Wolken zusammen, nehmen Substanz an, türmen sich dann auf und ballen sich zusammen. So entstehen schwere Wolken, die ihren Regen herabfallen lassen. Bei der Entladung von Luftelektrizität entsteht eine Lichterscheinung, nämlich: der „Blitz“. Durch starke Erhitzung im Blitzkanal dehnt sich die Luft explosionsartig aus und erzeugt Schallwellen, also den „Donner“. Hierzu lesen wir Folgendes im Koran:

„Er ist es, Der euch (wenn es gewittert) den Blitz sehen lässt. (Dann seid ihr) in Furcht (vom Blitz erschlagen oder sonst wie geschädigt zu werden) und (zugleich)in Verlangen (nach dem Regen, den das Gewitter mit sich zu bringen pflegt). Und Er lässt schweres Gewölk entstehen. Und der Donner lobpreist Ihn, ...“ Sure 13,12-13.

 Nach der Entstehung haben die Wolken zwei Hauptformen. Die eine verbreitet sich horizontal am Himmel und wird oft als Zirrokumulus (Schäfchenwolken) bezeichnet, während die andere sich vertikal bildet und sich wie Berge ausdehnt. Die Fachleute definieren die letztere Form als Kumulus (Haufenwolken) bzw. Kumulonimbus (Gewitterwolken).

Der Koran unterscheidet zwischen den zwei Hauptarten, indem er die erste mit Hilfe des arabischen Wortes yabsut „verbreiten, ausstecken, ausbreiten“ bestimmt:

„Gott ist es, Der die Winde schickt. Und sie bringen Wolken auf. Er verbreitet sie dann am Himmel, ...“ Sure 30,48.

 Hingegen beschreibt der Koran die letztere Art als „Haufen“ und „Berge“:

„Hast du denn nicht gesehen, dass Gott (einzelne) Wolken dahertreibt, sie hierauf (zu einer geschlossenen Wolkendecke) vereinigt und hierauf zu (sich türmenden) Haufen macht? Dann siehst  du den Platzregen dazwischen herauskommen. Und Er (d.h. Gott) lässt vom Himmel (wahre) Berge (von Wolken) herabkommen, mit Hagel darin ...“ Sure 24,43.

 Wie der Vers schon festgestellt hat, kommt Hagel nur von diesen Wolkenbergen (d.h. Haufen- und Gewitterwolken) herab. Außerdem hat er klar gemacht, dass der Platzregen dazwischen herauskommt und nicht vom Boden der Wolken, wie einige dachten.