Warum Islam?
Argumentationen
aus den modernen Wissenschaften

ABC Islam

 

DIE BEIDEN GLAUBENSBEKENNTNISSE
in Thora, Evangelium
 und Koran

   Warum Islam?

Vorwort Eintel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Schlusswort


12. Wasserquellen (-ressourcen)

Die Alten ahnten nichts davon, dass die Flüsse im hohen Gebirge entspringen, wo die Wolken gegen die kalten Bergspitzen stoßen. Da fallen die Wolken in Tröpfchen oder in  Form von Eis herab, das allmählich schmilzt. Darauf fließt der Wasserstrom in Kanäle und Flüsse. Nun betrachten wir den Zusammenhang im folgenden Koranvers zwischen den „Bergen“ und dem „Wasser“:

„Haben Wir nicht die Erde zur Aufnahme bestimmt für Lebendige und Tote, und auf ihr hohe feststehende (Berge) gemacht und euch frisch schmeckendes Wasser zu trinken gegeben?“ Sure 77,25-27.

 Das Grundwasser, das zum Teil selbstständig aus seinen großen, unterirdischen Lagerstätten ausfließt, sammelt sich durch Versickern der Niederschläge in den Erd- und Gesteinsschichten und fließt unterirdisch, bis es in seine großen, undurchlässigen Behälter gelangt. Man erkannte diese Tatsache erst in der modernen Zeit, während der Koran diesen Vorgang vor mehr als 1400 Jahren in wunderbarer Genauigkeit erklärt hat, indem er sagt:

„Hast du denn nicht gesehen, dass Gott vom Himmel Wasser hat herabkommen und als Quellenadern in die Erde eindringen (und dann wieder aus ihr austreten) lassen?“ Sure 39, 21.

 Seit seinem Leben auf der Erde erkannte der Mensch die Flüsse und das Grundwasser als Süßwasserquellen, aus denen er selber trinkt, seine Tiere tränkt und die Pflanzen bewässert, während die Meere und Ozeane nur als Fisch- und Edelsteinquellen gelten. Vor kurzem  entdeckte man, dass es auch im Süßwasser einige Edelsteine gibt. So fand man Perlen  in Flüssen auf den britischen Inseln, in Japan und der ehemaligen Tschechoslowakei. Andere wie Diamanten, Aquamarine und Zirkon befanden sich in anderen Flüssen oder im Sedimentgestein am Boden einiger Flüsse. Der Koran hat auch das festgestellt:

„Die zwei Meere sind nicht gleich. Das eine ist süß, erfrischend und bekömmlich zu trinken; das andere ist salzig und bitter. Und aus beiden esst  ihr frisches Fleisch und holt Schmuck heraus, den ihr anlegt.“ Sure 35,12.

„Er hat die beiden Großen Wasser (d.h. das Süßwasser und das Salzwasser) strömen lassen, die (an der Mündung der Flüsse ins Meer) zusammentreffen, zwischen denen aber eine Schranke liegt, so dass sie sich (gegenseitig) keine Übergriffe erlauben. Welche von den Wohltaten eures Herrn wollt ihr denn leugnen? Perlen und Korallen werden daraus gewonnen (w. kommen daraus hervor).“ Sure 55, 19-22.