Warum Islam?
Argumentationen
aus den modernen Wissenschaften

ABC Islam

 

DIE BEIDEN GLAUBENSBEKENNTNISSE
in Thora, Evangelium
 und Koran

   Warum Islam?

Vorwort Eintel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Schlusswort


15. Embryologie

Der Koran hat in mehreren Versen die verschiedenen Entwicklungsschritte und -stadien eines Embryos in Worten beschrieben, deren Ausdruckskraft, Genauigkeit und Schönheit am besten von Biologen verstanden werden können.

Es ist gewiss: Die Schwangerschaft bzw. der Anfang des Embryos beginnt mit der Zygote, d. h. der befruchteten und der Samenzelle vereinigten Eizelle. Nun betrachten wir das Wort „Gemisch“ im folgenden Vers:

„Wir haben den Menschen aus einem Tropfen, einem Gemisch (von Sperma) geschaffen, ...“ Sure 76, 2.

 Millionen von männlichen Samenzellen (Spermazoten) dringen mit lebhafter Eigenbewegung zur weiblichen Eizelle (dem Ovum) vor, um diese zu befurchten. Dabei gelingt es nur einer von diesen Millionen Spermazoten.

„War er nicht (zuerst) ein Tropfen Sperma, das (bei der Begattung) ausgestoßen wird,...“ Sure 75,37.

Der bescheidene Ursprung des Menschen wird durch das Wort „Tropfen, Tröpfchen“ zum Ausdruck gebracht.

Der Samenfaden dringt nach der Begattung in die Geschlechtswege des weiblichen Partners ein, wo die Besamung und Befruchtung des Eies erfolgt, das vom Eierdruck gelöst wird und durch den Eileiter zur Gebärmutter wandert. Die befruchtete Eizelle nistet sich in der Schleimhaut der Gebärmutter ein. Hier erklärt das arabische Wort alaq „etwas, das sich festhält, anhaftet“, das durch „Embryo“ hier übersetzt ist, gut den Prozess des Einnistens:

„Lies im Namen deines Herrn, der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Embryo.“ Sure 96,1-2.

 Nun kommen wir zu den Entwicklungsstadien des Embryos. Die vom Samen befruchtete Eizelle ruht eine  bestimmte Zeit lang sicher im Mutterleib. Die erste Veränderung bildet aus dem befruchteten Ei eine Art unförmigen Klumpen, indem die Zellen wachsen und sich teilen. Darauf entwickelt sich aus der Masse allmählich ein ausgeformter Fötus. Darin entwickeln sich Knorpelzellen, Knochen, Organe und ein Nervensystem. Die Knochen werden mit Fleisch bekleidet. Hier stellt der Koran diese Entwicklungsschritte gut und genau dar:

„ ... Wir haben euch (ursprünglich) aus Erde geschaffen, hierauf aus einem Tropfen (Sperma), hierauf aus einem Embryo, hierauf aus einem Fötus, (wohl)gestaltet oder auch (w. und) ungestaltet, ...“ Sure 22,5.

„Hierauf machten Wir ihn aus einem Tropfen (Sperma) in einem festen Behälter (d.h. im Mutterleib). Hierauf schufen Wir den Tropfen zu einem Embryo, diesen zu einem Fötus und diesen zu Knochen. Und Wir bekleideten die Knochen mit Fleisch. Hierauf ließen Wir ihn als neues (w. anderes) Geschöpf entstehen.“ Sure 23, 13-14.

Der Embryo bleibt im Laufe seiner Entwicklung von den Eihäuten (Embryonalhüllen) umgeben, schwimmt im Fruchtwasser und durch die Nabelschnur - mittels des Mutterkuchens mit dem Blutkreislauf des mütterlichen Körpers verbunden. Diese Nabelschnur enthält die Blutgefäße zur Ernährung des Embryos und stellt mittels des Mutterkuchens die Verbindung zwischen der Mutter und der Frucht her. Im folgendem Vers wird auf  diese drei Hüllen angespielt:

„Er erschafft euch im Leib eurer Mutter in einem Schöpfungsakt nach dem anderen (wobei ihr euch, ehe ihr das Licht der Welt erblickt, nacheinander) in dreierlei Finsternis (befindet).“ Sure 39,6.