Warum Islam?
Argumentationen
aus den modernen Wissenschaften

ABC Islam

 

DIE BEIDEN GLAUBENSBEKENNTNISSE
in Thora, Evangelium
 und Koran

   Warum Islam?

Vorwort Eintel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Schlusswort


20. Historische Prophezeiungen

Der Koran enthält mehrere Prophezeiungen, die im Lauf der Menschengeschichte in Erfüllung gegangen sind bzw. gehen werden. Diese Prophezeiungen hätten nicht in Erfüllung gehen können, wenn der Koran nicht vom Allwissenden Gott herabgesandt worden wäre.

 Zu diesen Prophezeiungen gehört, dass Gott es übernommen hat, den Koran zu bewahren. Die Reinheit des koranischen Textes vierzehn Jahrhunderte hindurch ist Vorgeschmack der ewigen Fürsorge, mit der Gott Seine Wahrheit in allen Zeitaltern bewahrt. Der Koran ist von jeglicher Entstellung, Erfindung und Hinzufügung völlig frei. Kein anderes Buch ist auf ähnliche Weise und eine so lange Zeit hindurch unverändert geblieben. So schreibt der deutsche Orientalist Rudi Paret in seinem Vorwort zur Koranübersetzung: „Wir haben keinen Grund anzunehmen, dass auch nur ein einziger Vers im ganzen Koran nicht von Mohammed selber stammen würde“

Nun lesen wir Folgendes im Koran, wobei die „Ermahnung“ hier als der „Koran“ zu verstehen ist:

„Wir sind es, die die Ermahnung herangesandt haben, und Wir es, die sie bewahren.“ Sure 15,9.

Ferner hat der Koran prophezeit, dass alle Menschen in allen  Zeitaltern und überall unfähig bleiben, etwas von gleicher Art wie den Koran hervorzubringen. Die Welt wird herausgefordert, ein solches Buch oder einen Teil davon zu bringen, irgendetwas, das der Beredsamkeit des Korans, der Erhabenheit der Wörter und deren Bedeutung, der Vollkommenheit des Stils  und der sprachlichen Struktur, der Schönheit der Tonart und Weisen nicht zuletzt der Wirkung des Korans gleicht. Es ist der ganzen Menschheit nicht gelungen, derartiges zu vollbringen; und sie wird das nie tun können. Der Text des Korans ist bis heute noch rein und unverfälscht erhalten geblieben. Er ist ein einmaliges, einzigartiges Buch, das weder der Prosa noch der Lyrik ähnlich ist. Es bleibt bloß „der Koran“.

„Oder sie sagen: ’Er hat ihn (d.h. den Koran) (seinerseits) ausgeheckt’. Sag: Dann bring zehn Suren bei, die ihn gleich, und die (von euch) ausgeheckt sind, und ruft, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt, wen ihr an Gottes Statt (als Zeugen für die Wahrheit eurer Aussagen auszutreiben) vermögt!“ Sure 11,13.

 „Oder sagen sie: ’Er hat ihn erdichtet.? Sprich: Dann bringt eine Sure, die ihm gleich ist, bei und ruft, wen ihr könnt, anstelle Gottes an, so ihr die Wahrheit sagt!“ Sure 10,38.

 „Und wenn ihr hinsichtlich dessen, was wir auf unseren Diener (als Offenbarung) herabgesandt haben, im Zweifel seid, dann bringt doch eine Sure gleicher Art bei und ruft, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt, an Gottes Statt eure (angeblichen) Zeugen an!“ Sure 2,23.

 „Sag: Gesetzt den Fall, die Menschen und die Dschinn tun sich (alle) zusammen, um etwas beizubringen, was diesem Koran gleich(wertig) ist, so werden sie das nicht können. Auch (nicht), wenn sie sich gegenseitig (dabei) helfen würden.“ Sure 17, 88.

Der Koran spricht im Allgemeinen von prophetischen Bedeutungen, Geheimnissen und Tatsachen, die mit Sicherheit immer wieder zu einer bestimmten Zeit eintreten:

„Wir werden sie (draußen) in der weiten Welt und in ihnen selber unsere Zeichen sehen lassen, damit (oder: bis) ihnen klar wird, dass es die Wahrheit ist (was ihnen verkündet wird).“ Sure 41,53.

„Jeder Bericht wird seine Bestätigung finden, und ihr werdet es noch zu wissen bekommen.“ Sure 6, 67.

 „Er wird euch seine Zeichen sehen lassen, so dass ihr sie erkennt (und nicht sagen könnt, ihr wisset von nichts).“ Sure 27,93.

 „Und ihr werdet, wenn eine (bestimmte) Zeit um ist, (schon noch zu) wissen (bekommen), wie es damit steht (w. die Kunde davon wissen).“ Sure 38,88.

 „ِِAber nein! Sie erklären etwas als Lüge, von dem sie nichts wissen (w. dessen Wissen sie nicht erfasst haben), und dessen (endgültige) Auslegung... noch nicht zu ihnen gekommen ist (oder: von dem sie das Ende (mit seinen Folgen) noch nicht erlebt haben)!“ Sure 10, 39.

 Der Koran sagte die siegreiche Rückkehr der Muslime nach Mekka voraus, als die frühen Muslime in Medina noch gejagt, verfolgt und schwach waren:

 „Der dir den Koran verpflichtend gemacht hat, wird dich zu einem Ort der Wiederkehr zurückkehren lassen.“ Sure 28,85.

 „Gott hat doch seinem Gesandten das Traumgesicht (das er ihn sehen ließ) wirklich wahr gemacht: Bestimmt werdet ihr –so Gott will- die heilige Kultstätte in Sicherheit (und Frieden) betreten...“ Sure 48,27.

 Im Gegensatz zu dem, was damals (besonders unter den Arabern) erwartet wurde, verkündete der Koran, dass  die Römer innerhalb von einigen Jahren nach ihrer Niederlage wieder siegreich sein werden. Geschichtlich gesehen ging diese Prophezeiung in Erfüllung:

„Die Byzantiner sind besiegt worden im nächstliegenden Gebiet (d.h. in Syrien oder Palästina, dem unmittelbar an Arabien angrenzenden Kulturland). Aber sie werden, nachdem sie besiegt worden sind, (ihrerseits) siegen.“ Sure 30,1-3.

 Schließlich sprach der Koran schon vor mehr als vierzehn Jahrhunderten von einem Problem unserer heutigen Welt, nämlich der Umweltverschmutzung auf der Erde und im Gewässer. Die natürliche Umwelt ist durch den Schmutz und die Schadstoffe belastet und geschädigt. Die Wassergüte der Oberflächengewässer ist gefährdet. In erster Linie zeichnet der Mensch dafür verantwortlich:

„Unheil ist auf dem Festland und auf dem Meer erschienen aufgrund dessen, was die Hände der Menschen erworben haben.“ Sure 30,41.