Warum Islam?
Argumentationen
aus den modernen Wissenschaften

ABC Islam

 

DIE BEIDEN GLAUBENSBEKENNTNISSE
in Thora, Evangelium
 und Koran

DIE BEIDEN GLAUBENSBEKENNTNISSE DES ISLAM
in Thora, Evangelium und Koran

Kapitel 1 2 3 4 5


Das vierte Kapitel

 Die Propheten sind Menschen

 Hinsichtlich des Menschseins unterscheiden sich Moses und Muhammad (der beste Segen und Frieden mit ihnen beiden!) beide nicht. Auch Jesus, der Sohn Marias (Friede sei mit ihm!), lebte als ganz normaler Mensch, der all das zu tun pflegte, was alle Menschen gewöhnlich tun. Er empfand Schmerz und Leid wie alle Nachkommen Adams. Das Wunder seines Fetus und seiner Geburt ohne Vater auf Allahs Befehl „Sei!“ gleicht genau der Erschaffung Adams aus Lehm ohne Vater und Mutter auf Allahs Befehl „Sei!“.

 Die folgenden Beispiele aus den Evangelien führen wir als Bestätigung an, dass Jesus (Friede sei mit ihm!) ein normaler Mensch ist. Dann lassen wir diesen einige Verse Allahs, des Erhabenen, in SEINEM ehrwürdigen Koran folgen.

  A. Fetus und Geburt Jesu:

 In den beiden Evangelien nach Matthäus und Lukas wird ein Stammbaum von Jesus erwähnt, der nichts mit diesem zu tun hat. In beiden Evangelien steht vielmehr der Stammbaum von Josef, dem Zimmermann und Verlobten der Jungfrau Maria. Das ruft wirklich Erstaunen hervor. Außerdem sind die beiden Stammbäume voneinander ganz verschieden.

 Auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe…

 (Lukas, 2, 5-7)

 Und da acht Tage um waren und man das Kind beschneiden musste, da ward sein Name genannt Jesus, wie er genannt war von dem Engel, ehe denn er im Mutterleibe empfangen ward.

 (Lukas, 2, 21)

 Als gemäß dem Gesetz des Herrn, wie es im Buch Mose geschrieben steht, die acht Tage erfüllt waren, nahmen sie das Kind und trugen es zum Tempel um es beschneiden zu lassen. Und also beschnitten sie das Kind und gaben ihm den Namen Jesus, …

 (Barnabas, 5)

Aber das Kind wuchs und ward stark, voller Weisheit, ….

(Lukas, 2, 40)

 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

(Lukas, 2, 52)

 Und es begab sich, da er solches redete, erhob eine Frau im Volk die Stimme und sprach zu ihm: „Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast.“

(Lukas, 11, 27)

  B. Seine Familie und sein Handwerk:

 Ist er nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles? Und sie nahmen Ärgernis an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: „Ein Prophet gilt nirgend weniger als in seinem Vaterland und im eigenen Hause.“

(Matthäus, 13, 55-57)

 Ist er nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern allhier bei uns? Und sie nahmen Ärgernis an ihm. Jesus aber sprach: „Ein Prophet gilt nirgend weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.“

(Markus, 6, 3-4)

 C. Sein Umherreisen auf Reittieren:

 Saget der Tochter Zion: „Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.“

(Matthäus, 21, 5)

 Jesus aber fand ein Eselsfüllen und ritt darauf; wie denn geschrieben steht. „Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, reitend auf einem Eselsfüllen.“

(Johannes, 12, 14-15)

  D. Sein Hunger und sein Essen:

 Und da er vierzig Tage und Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.

(Matthäus, 4, 2)

 Des Menschen Sohn ist gekommen, isset und trinket; so sagen sie: „Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser…“

(Matthäus, 11, 19)

 Als er aber des Morgens wieder in die Stadt ging, hungerte ihn.

(Matthäus, 21, 18)

 Und des andern Tages, da sie aus Bethanien gingen, hungerte ihn.

(Markus, 11, 12)

 Danach, da Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, auf dass die Schrift erfüllt würde, spricht er: „Mich dürstet!“

(Johannes, 19, 28)

 Des Menschen Sohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagt ihr: „Siehe, der Mensch ist ein Fresser…“

(Lukas, 7, 34)

 Und er sprach zu ihnen: „Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz? Sehet meine Hände und meine Füße, ich bin’s selber. Fühlet mich an und sehet; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, dass ich habe.“ Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und Füße. Da sie aber noch nicht glaubten vor Freuden und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: „Habt ihr hier etwas zu essen?“ Und sie legten ihm vor ein Stück von gebratenem Fisch und Honigseim. Und er nahm’s und aß vor ihnen.“

(Lukas, 24, 38-43)

 … und fastete vierzig Tage und vierzig Nächte lang und aß nichts, weder bei Tag noch bei Nacht. Und inständig betete er ohne Unterlass zum Herrn um die Rettung seines Volkes, zu dem ihn Gott entsandt hatte. Und als die vierzig Tage vorüber waren, war er hungrig …

(Barnabas, 14)

 Jesus setzte sich an den Fuß des Berges, und sie aßen von den wilden Früchten, denn sie hatten kein Brot.

(Barnabas, 43)

 Als Jesus mit seinen Jüngern im Hause Simons des Aussätzigen aß …

(Barnabas, 205)

  E. Seine Ermüdung und sein Schlaf:

 Jesus sagt zu ihm: „Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, wo er sein Haupt hinlege.“

(Matthäus, 8, 20), (Lukas, 9, 58)

 …Und er schlief. Und die Jünger traten zu ihm und weckten ihn auf …

(Matthäus, 8, 24 – 25)

 Und da sie fuhren, schlief er ein …    

(Lukas, 8, 23)

 Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf dem Kissen. Und sie weckten ihn auf …

(Markus, 4, 38)

 … Da nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich auf den Brunnen …

(Johannes, 4, 6)

 Und Jesus schlief auf dem vorderen Teil des Schiffs. Da kamen seine Jünger zu ihm, weckten ihn …

(Barnabas, 20)

 F. Er weint, ist betroffen und fürchtet sich:

 

Und er nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. Da sprach Jesus zu ihnen: „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir.“

(Matthäus, 26, 37-38)

 Und nahm mit sich Petrus und Jakobus und Johannes und fing an zu zittern und zu zagen und sprach zu ihnen: „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet!“

(Markus, 14, 33-34)

Als Jesus sie sah weinen, und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und ward betrübt in sich selbst.

(Johannes, 11, 33)

 Und Jesus gingen die Augen über.

(Johannes, 11, 35)

 Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst …

(Johannes, 11, 38)

 Während Jesus sprach, weinten die Jünger bitterlich. Und Jesus weinte viele Tränen. Dann, als er geweint hatte, sprach Johannes …

(Barnabas, 58)

  G. Er bestätigt sein Menschsein:

 Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe…

(Johannes, 8, 40)

 Und er sprach zu ihnen: „Was denn?“ Sie aber sprachen zu ihm: „Das von Jesus von Nazareth, welcher war ein Prophet, mächtig von Taten und Worten vor Gott und allem Volk.“

(Lukas, 24, 19)

 Ich kann nichts von mir selber tun …

(Johannes, 5, 30)

 Der Aussätzige antwortete: „Ich weiß, dass du, Herr, ein Mensch bist, aber ein Heiliger des Herrn. Darum bete du zu Gott, und er wird mir Gesundheit geben.“

(Barnabas, 11)

 Da fürchtete sich Jesus sehr, wandte sich zu Gott und sagte: „Nimm mich hinweg von dieser Welt, o Herr, denn die Welt ist verrückt, und sie nennen mich beinahe Gott!“

(Barnabas, 47)

 „Wahrlich, ich sage euch, ich spreche aus dem Herzen und zittere, weil die Welt mich Gott nennen wird, und dafür werde ich Rechenschaft ablegen müssen. So wahr Gott lebt, in dessen Gegenwart meine Seele steht, ich bin ein sterblicher Mensch, wie es andere Menschen sind, denn obwohl mich Gott als Propheten über das Haus Israel gestellt hat …“

(Barnabas, 52)

 Und als Jesus dies gesagt hatte, sprach er von Neuem: „Ich bekenne vor dem Himmel und rufe alles zum Zeugen an, was auf Erden weilt, dass mir all das fremd ist, was jene Männer von mir sagen, nämlich, dass ich mehr als ein Mensch sei. Denn ich bin ein Mensch, geboren von einer Frau, dem Gericht Gottes unterworfen, der hier lebt wie andere Menschen, dem gewöhnlichen Leiden unterworfen.“

(Barnabas, 94)

 „…: Denn ich bin ein sichtbarer Mensch und ein Stück Lehm, das auf Erden wandelt, sterblich, wie es andere Menschen sind. Und ich hatte einen Anfang, und ich werde ein Ende haben und bin so beschaffen, dass ich nicht eine Fliege neu erschaffen kann.“

(Barnabas, 95)

 Jesus antwortete: „Ich bin Jesus, Sohn der Maria, aus dem Geschlecht Davids, ein Mensch, der sterblich ist und Gott fürchtet, und ich wünsche, dass die Ehre und die Herrlichkeit Gott gegeben werden.“

(Barnabas, 96)

 … Und als Jesus dies gesagt hatte, schlug er beide Hände vors Gesicht, worauf ein solch lautes Wehklagen entstand, dass niemand hören konnte, was Jesus sagte. Und als er nochmals mit der Hand das Zeichen zum Schweigen gegeben hatte und das Wehklagen des Volkes sich beruhigte, sprach er von Neuem: „Ich bekenne vor dem Himmel und rufe alles, was auf Erden weilt, zum Zeugen an, dass mir fremd ist alles, was ihr gesagt habt: weil ich ein Mensch bin, geboren von einer sterblichen Frau, dem Urteil Gottes unterworfen; der die Härten des Essens und Schlafens, der Kälte und Hitze erduldet wie andere Menschen. Wenn also Gott zum Gericht kommen wird, werden meine Worte einen jeden durchbohren, der glaubt, dass ich mehr sei als ein Mensch.“ Uns als Jesus dies gesagt hatte, sah er eine große Schar Reiter, und er erkannte, dass es der Statthalter war und mit ihm Herodes und der Hohepriester.“

(Barnabas, 93)

  H. Er betet zu seinem Schöpfer:

 Und des Morgen vor Tage stand er auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete daselbst.

(Markus, 1, 35)

 Und ging ein wenig weiter, fiel auf die Erde und betete, …

(Markus, 14, 35)

 Es begab sich aber zu der Zeit, dass er auf einen Berg ging zu beten.

(Lukas, 6, 12)

 Er aber entwich in die Wüste und betete.

(Lukas, 5, 16)

 Jesus erhob seine Hände zu Gott dem Herrn und betete, …

(Barnabas, 12)

 Nach Beendung seiner Andacht kam Jesus herunter vom Berg mit seinen Jüngern und …

(Barnabas, 19)

 Als er zum Herrn gebetet hatte, kam seine Jünger zu ihm und …

(Barnabas, 51)

 … Und nachdem Jesus dies gesagt hatte, betete er; und …

(Barnabas, 81)

 Nachdem Jesus das Gebet verrichtet hatte, …

(Barnabas, 84)

 Nach dem Nachtgebet versammelten sich die Jünger um Jesus …

(Barnabas, 131)

 Da sprach Jesus: „Lasset uns unserem Gott die Ehre erweisen, der auf immer gesegnet.“ Darauf beugten sie hundertmal das Haupt und warfen sich betend mit dem Gesicht zur Erde nieder.

(Barnabas, 179)

  Allah, der Erhabene, sagt in SEINEM ehrwürdigen BUCH betreffs Jesu (Friede sei mit ihm!):

 … Und ich bin zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn gekommen. So fürchtet Allah und gehorcht mir! Fürwahr, Allah ist mein Herr und euer Herr. So dienet IHM anbetend! Das ist ein gerader Weg.“

(Koran, Sure 3, Verse 50-51)

 Als Allah sprach: „O Jesus! Fürwahr, ICH nehme dich zu MIR und erhebe dich zu MIR. Und ICH befreie dich von denjenigen, die den Islam leugnen, und ICH setze diejenigen, die dir folgen, bis zum Tage der Auferstehung über diejenigen, die den Islam leugnen. Dann ist zu MIR eure Rückkehr. So werde ich zwischen euch über das richten, worin ihr verschiedener Meinung seid.“

(Koran, Sure 3, Vers 55)

 Fürwahr, Jesus ist bei Allah zu vergleichen mit Adam. ER erschuf ihn aus Staub. Dann sprach ER zu ihm: „Sei!“ und er war. Die Wahrheit von deinem Herrn! So gehöre nicht zu den Bestreitenden!

(Koran, Sure 3, Verse 59-60)

 Es ist nicht an einem Menschen, dass Allah ihm das BUCH gebe und die Urteilsfähigkeit und das Prophetentum, dann sage er zu den Menschen: „Seid mir anbetend Dienende an Stelle von Allah!“, sondern: „Seid erziehende Religionsgelehrte, da ihr das BUCH ständig lehrt und da ihr ständig studiert.“ Und ER gebietet euch nicht, dass ihr die Engel und die Propheten als Herren annehmt. Gebietet ER euch denn das Leugnen des Islam, nachdem ihr Muslime geworden seid?

(Koran, Sure 3, Verse 79-80)

 Und ob ihres Leugnens des Islam und ihres Aussprechens einer gewaltigen Verleumdung gegen Maria. Und ob ihrer Rede: „Fürwahr, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet.“ Und sie töteten ihn nicht, und sie kreuzigten ihn nicht, sondern er schien ihnen ähnlich. Und fürwahr, diejenigen, die darin verschiedener Meinung sind, sind gewiss im Zweifel darin. Sie haben kein Wissen darüber – nur ein Folgen der Vermutung. Und sie töteten ihn mit Bestimmtheit nicht. Vielmehr erhob Allah ihn zu SICH, und Allah ist allmächtig, allweise. Und es gehört niemand zu den Leuten des BUCHes, außer dass er ganz gewiss vor seinem Tod an ihn glaubt. Und am Tag der Auferstehung wird er wider sie Zeuge sein.

(Koran, Sure 4, Verse 156-159)

 O Leute des BUCHes! Überschreitet nicht eure Religion und sagt über Allah nichts als die Wahrheit! Der Messias, Jesus, der Sohn der Maria, ist nun aber der Gesandte Allahs und SEIN Wort, das ER an Maria richtete, und ein Geist von IHM. So glaubt denn an Allah und SEINE Gesandten! Und sagt nicht „Drei“! Lasset ab – euch zum Besseren!  Allah ist nun aber ein alleiniger Gott; gepriesen sei ER, dass ER einen Sohn habe! SEIN ist, was in den Himmeln und was auf Erden. Und Allah genügt als Sachwalter. Niemals weist es der Messias von sich, dass er ein Allah anbetend Dienender ist – und auch nicht die nahe stehenden Engel. Und wer das anbetende Dienen IHM gegenüber von sich weist und hochmütig ist, so wird ER sie allesamt zu SICH versammeln.

 (Koran, Sure 4, Verse 171-172)

 Gewiss haben schon diejenigen den Islam geleugnet, die sagen: „Fürwahr Allah, ER ist der Messias, der Sohn der Maria.“ Sprich: „Wer vermag etwas gegen Allah, wollte ER den Messias, den Sohn der Maria, und dessen Mutter und wen auch immer auf Erden vernichten? Und Allahs ist die Herrschaft der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen ihnen beiden. ER erschafft, was ER will. Und Allah ist aller Dinge mächtig.

(Koran, Sure 5, Vers 17)

 Gewiss haben schon diejenigen den Islam geleugnet, die sagen: „ Fürwahr Allah, ER ist der Messias, der Sohn der Maria.“ Und der Messias sagte: „O Kinder Israels! Dienet anbetend Allah, meinem Herrn und eurem Herrn! errnH Fürwahr, wer Allah etwas beigesellt, dem hat Allah bereits das Paradies verwehrt, und seine Wohnstatt wird das Feuer sein. Und für die Ungerechten gibt es keine Helfer.  Gewiss haben schon diejenigen den Islam geleugnet, die sagen: „Fürwahr, Allah ist der Dritte von Dreien.“ Und es gibt keine Gottheit außer einen alleinigen Gott. Und wenn sie nicht von dem, was sie sagen, ablassen, wird diejenigen, die von ihnen den Islam leugnen, ganz gewiss eine schmerzhafte Pein treffen.

(Koran, Sure 5, Verse 72-73)

 Der Messias, der Sohn der Maria, ist nichts als ein Gesandter. Es sind ihm schon Gesandte vorausgegangen. Und seine Mutter ist eine Wahrhafte. Sie pflegten beide Nahrung zu sich zu nehmen. Siehe, wie WIR ihnen die Zeichen erläutern! Dann siehe, wie sich abwenden lassen!

(Koran, Sure 5, Vers 75)

 Und als ICH den Jüngern geoffenbarte: „Glaubt an MICH und an MEINEN Gesandten!“, sagten sie: „Wir glauben. Und bezeuge, dass wir gewiss Muslime sind!“ Als die Jünger sagten: „O Jesus, Sohn der Maria! Ist dein Herr in der Lage, dass ER zu uns vom Himmel eine Speisetafel herabsende?“ Er sprach: „Fürchtet Allah, so ihr denn Gläubige seid!“

(Koran, Sure 5, Verse 111-112)

Und wenn Allah spricht: „O Jesus, Sohn der Maria! Hast du den Menschen gesagt: `Nehmt mich und meine Mutter als zwei Gottheiten an Stelle von Allah an!‘?“, sagt er: „Gepriesen seiest DU! Es steht mir nicht zu, dass ich sage, was nicht mein Recht ist. Hätte ich es gesagt, so wüsstest DU es bereits. DU weißt, was in mir ist, und ich weiß nicht, was in DIR ist. DU fürwahr, DU bist der Wissende um die verborgenen Dinge. Ich habe ihnen nichts gesagt außer das, was DU mir aufgetragen hast, nämlich: `Dienet anbetend Allah, meinem Herrn und eurem Herrn!´ Und ich war Zeuge über sie, so lange ich unter ihnen weilte. Nun DU mich aber zu DIR genommen hast, bist DU ständig der Wächter über sie, und DU bist aller Dinge Zeuge. Solltest DU sie bestrafen, so sind sie ja fürwahr DEINE anbetend Dienenden; und solltest DU ihnen vergeben, so bist DU fürwahr, DU der Allmächtige, der Allweise.“

(Koran, Sure 5, Verse 116-118)

 Sie nahmen sich ihre religiösen Gelehrten und ihre Mönche zu Herren an Stelle Allahs und den Messias, Sohn der Maria. Und es ward ihnen nichts aufgetragen außer einer alleinigen Gottheit anbetend zu dienen. Es gibt keine Gottheit außer IHM. Gepriesen sei ER ob dem, was sie beigesellen! Sie wollen mit ihrem Mund das Licht Allahs auslöschen. Und Allah will nichts als SEIN Licht vollenden, auch wenn es den Polytheisten zuwider ist.

(Koran, Sure 9, Verse 31-32)

 Er sprach: „Fürwahr, ich bin Allahs anbetend Dienender. Und ER gab mir das BUCH und machte mich zum Propheten, wo auch immer ich bin, und ER auferlegte mir das Gebet und die Sozialpflichtabgabe, solange ich lebe, und Güte gegenüber meiner Mutter, und ER machte mich nicht herrisch, unselig. Und der Frieden mit mir am Tage, da ich geboren ward, und am Tage, da ich sterbe, und am Tage, da ich als Lebender auferweckt werde!“ Derart ist Jesus, Sohn der Maria – das Wort der Wahrheit, das sie bestreiten. Es ist mit Allah unvereinbar, dass ER SICH irgendeinen Sohn nehme. Gepriesen sei ER! Wenn ER eine Angelegenheit beschlossen hat, spricht ER nun aber zu ihr: „Sei!“ und sie ist. Und fürwahr, Allah ist mein Herr und euer Herr. So dienet IHM anbetend! Das ist ein gerader Weg.“

(Koran, Sure 19, Verse 30-36)

 Und WIR machten den Sohn der Maria und dessen Mutter zu einem Zeichen, und WIR gewährten beiden Zuflucht bei einer Anhöhe mit Ruhe und einem Quell. O ihr Gesandten! Esst von den guten Dingen und verrichtet ein rechtschaffenes Werk! Fürwahr, ICH weiß um das, was ihr tut. Und fürwahr, diese eure Gemeinschaft ist eine alleinige Gemeinschaft. Und ICH bin euer Herr, so fürchtet MICH!

(Koran, Sure 23, Verse 50-52)

 Und als der Sohn Marias als Beispiel angeführt wurde, wandte sich dein Volk davon ab. Und sie sagten: „Sind unsere Gottheiten besser oder er?“ Sie führen es dir nur zum Streiten an; vielmehr sind sie streitsüchtige Leute. Er ist nichts weiter als ein anbetend Dienender, dem WIR Gnade erwiesen, und WIR machten ihn zu einem Beispiel für die Kinder Israels.

(Koran, Sure 43, Verse 57-59)

 Und als Jesus mit den klaren Beweisen kam, sprach er: „Ich bin zu euch bereits mit der Weisheit gekommen und um euch etwa von dem zu erläutern, worüber ihr verschiedener Meinung seid. So fürchtet Allah und gehorcht mir! Allah fürwahr, ER ist mein Herr und euer Herr, so dienet ihm anbetend! Das ist ein gerader Weg.“ Da waren die Sekten untereinander verschiedener Meinung. Wehe denn denen, die Unrecht taten, ob der Pein eines schmerzhaften Tages!

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(Koran, Sure 43, Verse 63-65)

 Der ehrwürdige Koran bestätigt das Menschsein aller Propheten in den Worten des Erhabenen:

 Und WIR sandten vor dir nur Männer, denen WIR offenbaren. So fragt das Volk der Ermahnung, so ihr denn nicht wisst! Mit den klaren Beweisen und dem Psalter.   Und WIR sandten zu dir die Ermahnung herab, auf dass du den Menschen erläuterst, was zu ihnen herabgesandt wurde; vielleicht sinnen sie ja nach.

(Koran, Sure 16, Verse 43-44)

 Und WIR sandten vor dir niemanden von den Entsandten, außer dass sie Nahrung zu sich nahmen und auf die Märkte gingen. Und WIR machten einige von euch als eine Prüfung für andere. Ertragt ihr in Geduld? Und dein Herr ist allsehend.

(Koran, Sure 25, Vers 20)