Warum Islam?
Argumentationen
aus den modernen Wissenschaften

ABC Islam

 

DIE BEIDEN GLAUBENSBEKENNTNISSE
in Thora, Evangelium
 und Koran

DIE BEIDEN GLAUBENSBEKENNTNISSE DES ISLAM
in Thora, Evangelium und Koran

Kapitel 1 2 3 4 5


Das fünfte Kapitel

 Muhammad ist eine Prophetie

von Moses und Jesus
 

 A. In der Thora steht:

 1-      Einen Propheten wie mich wird der Herr, dein Gott, dir erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.

(Deuteronomium, 18, 15)

 2-      Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.

(Deuteronomium, 18, 18)

 3-      Und gebiete dem Volk und sprich: „Ihr werdet durch das Land eurer Brüder, der Kinder Esau, ziehen, die zu Seir wohnen; und sie werden sich vor euch fürchten. Aber verwahret euch mit Fleiß, dass ihr sie nicht bekrieget; denn ich werde euch ihres Landes nicht einen Fußbreit geben; denn das Gebirge Seir habe ich den Kindern Esau zu besitzen gegeben.“

(Deuteronomium, 2, 4-5)

 4-      Dies ist der Segen, damit Mose, der Mann Gottes, die Kinder Israel vor seinem Tod segnete. Und er sprach: „Der Herr ist vom Sinai gekommen und ist ihnen aufgegangen von Seir; er ist hervorgebrochen von dem Berge Pharan…“

(Deuteronomium, 33, 1-2)

 Auch im Buch des Propheten Jesaja wird erwähnt:

 5-      Oder gleich als wenn man’s  gäbe dem, der nicht lesen kann, und spräche: „Lies doch das!“ und er spräche: „Ich kann nicht lesen.“

(Jesaja, 29, 12)

6-      Dies ist die Last über Arabien: „Ihr werdet im Walde in Arabien herbergen, ihr Reisezüge der Dedaniter. Bringet den Durstigen Wasser entgegen, die ihr wohnet im Lande Thema; bietet Brot den Flüchtigen. Denn sie fliehen vor dem Schwert, ja, vor dem bloßen Schwert, vor dem gespannten Bogen, vor dem großen Streit.“

(Jesaja, 21, 13-15)

 7-      Singet dem Herrn ein neues Lied, seinen Ruhm an der Welt Ende, die auf dem Meer fahren, und was darinnen ist, die Inseln, und die darin wohnen. Rufet laut, ihr Wüsten und die Städte darin samt den Dörfern, da Kedar wohnt; es sollen jauchzen, die in Felsen wohnen, und rufen von den Höhen der Berge! Lasset sie dem Herrn die Ehre geben und seinen Ruhm in den Inseln verkündigen.

(Jesaja, 42, 10-12)

 8-      Mache dich auf, werde Licht! denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Heiden werden in deinem Lichte wandeln und die Könige im Glanz, der über dir aufgeht. Hebe deine Augen auf und siehe umher; diese alle versammelt kommen zu dir. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arme hergetragen werden. Dann wirst du deine Lust sehen und ausbrechen, und dein Herz wird sich wundern und ausbreiten, wenn sich die Menge am Meer zu dir bekehrt und die Macht der Heiden zu dir kommt. Denn die Menge der Kamele wird dich bedecken, die jungen Kamele aus Midian und Epha. Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des Herrn Lob verkündigen. Alle Heiden in Kedar sollen zu dir versammelt werden, und die Böcke Nebajoths sollen dir dienen…

(Jesaja, 60, 1-7)

 Diese in der Thora erwähnten Prophetien gehen Hand in Handand in H, um das Prophetentum Muhammads (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!) genau und konkret zu bestätigen. Denn die Prophezeiungen für den versprochenen Propheten erwähnen ganz bestimmte Kriterien, die nur zu ihm (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!) passen:

1. Er ist wie Moses:

 Die beiden ersten Prophetien sprechen von einem Propheten wie Moses. Mit dieser Gleichheit ist hier nur Muhammad allein gemeint, nicht Jesus.

 -          Moses und Muhammad wurden beide von zwei Eltern ohne Wunder geboren – im Gegensatz zu Jesus.

-          Beide starben und wurden begraben, nachdem sie ihre Botschaften vollendet hatten – im Gegensatz zu Jesus, den Allah zu SICH erhob.

-          Beide heirateten und bekamen Kinder – im Gegensatz zu Jesus.

-          Beide bildeten jeweils zu ihren Lebzeiten eine Nation von gläubigen Anhängern – im Gegensatz zu Jesus, von dem sich dessen nahestehenden Jünger entfernten.

-          Beide kamen je mit einer neuen Gesetzgebung – im Gegensatz zu Jesus, der zur Bestätigung der Gesetzgebung Mose kam.

-          Beide übten Herrschaft, Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit aus, was aber nicht die Angelegenheit Jesu war.

 Die einzige Ähnlichkeit zwischen Moses und Jesus besteht darin, dass beide zu den Kindern Israels gesandt wurden. Dies gilt aber für Jesus im gleichen Maße wie für alle Propheten der Kinder Israels wie Salomon, David, Jesaja, Daniel, Hosea, Zacharias, Johannes und viele andere.

 2. Er gehört zu den Vettern der Kinder Israels:

 Dies belegen die Ausdrücke aus ihren Brüdern respektive aus deinen Brüdern, nämlich von den Söhnen Ismails - des Bruders von Isaak, der der Großvater der Kinder Israels war. Wäre er einer der Söhne der Kinder Israels gewesen, hätte es geheißen von ihnen respektive von euch. Dies bestätigt die dritte Prophetie durch eurer Brüder, der Kinder Esau und auch durch das, was in den siebten und achten Aussagen erwähnt wurde, nämlich Kedar, und sowohl Esau als auch Kedar gehören zur Nachkommenschaft Ismails, den Ahnen Muhammads (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!).

 3. Er wird im Land der Araber erscheinen:

 Das in der vierten Prophetie genannte Gebirge Pharan ist ein Name für das Gebiet, das zwischen den Gebirgen von Abu Qabis, Qian und Hira in ehrwürdigen Mekka liegt. Es bestätigt das, was im Buch der Genesis über die Wanderung des Propheten Abraham mit dessen Sohn Ismail ins Gebirge Pharan erwähnt wurde:

Da stand Abraham des Morgens früh auf, und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser, und legte es Hagar auf ihre Schulter und den Knaben mit, und ließ sie von sich…

(Genesis, 21, 14)

Und Gott war mit dem Knaben; der wuchs, und wohnte in der Wüste, und ward ein guter Schütze und er wohnte in der Wüste Pharan…

(Genesis, 21, 20-21)

 In der 6. Prophetie von Jesaja wurde Arabien deutlich erwähnt, und auch das Kommen der Offenbarung in ihm, die Begegnung des Niederträchtigen mit dem Kampf und der Sieg des einladenden Rufs. Mit dem Lobpreis Gottes auf den Gipfeln der Berge in der 7. Prophetie ist die Pilgerversammlung am Berge Arafat sowie in Muzdalifa und Mina gemeint. Diese prächtige Versammlung nimmt an Schönheit und Großartigkeit vierzehn Jahrhunderte lang ein Jahr nach dem anderen zu und ist in allen Glaubensbekenntnissen der Bewohner der Erde oder in deren reichen Geschichte ohnegleichen.

 4. Universalität seiner Botschaft:

 So verkünden es die beiden  Prophetien von Jesaja (7 und 8). Das passt nur auf die  Botschaft Muhammads (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!), denn Moses wurde zu den Kinder Israels gesandt, und seine Botschaft ist bei ihnen bis heute geblieben. Ebenso war die Botschaft Jesu  (Friede sei mit ihm!) eine Korrektur und Richtigstellung dessen, dem die Kinder Israels sich zugewandt hatten, was er auch mit eigenen Worten bestätigte:

 Er antwortete aber und sprach: „Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“

(Matthäus, 15, 24)

 Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: „Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.“

(Matthäus, 10, 5-6)

 „Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“

(Matthäus, 5, 17)

 Jesus antwortete: „Ich bin nur dem Volk Israels gesandt.“

(Barnabas, 21)

 Weiterhin bestätigt der ehrwürdige Koran in den folgenden Versen die Botschaft Jesu speziell an die Kinder Israels:

Und ER lehrt ihn das BUCH und die Weisheit und die Thora und das Evangelium. Und als Gesandten zu den Kindern Israels …

(Koran, Sure 3, Verse 48-49)

 …Und der Messias sagte: „O Kinder Israels! Dienet anbetend Allah, meinem Herrn und eurem Herrn!… errnH

(Koran, Sure 5, Vers 72)

 Und da Jesus, der Sohn der Maria, sprach: „O Kinder Israel! Ich bin fürwahr Allahs Gesandter zu euch, bestätigend was vor mir von der Thora ist.“

(Koran, Sure 61, Vers 6)

 Was nun aber die Botschaft des Islam betrifft, so sie ist universal im Text und Inhalt, in Wirklichkeit und Geschichte, wie der Erhabene in der vollkommenen Offenbarung sagt:

Sprich: „O ihr Menschen! Ich bin fürwahr euch allen der Gesandte Allahs…“

(Koran, Sure 7, Vers 158)

 Und du bittest sie dafür nicht um Lohn; es ist nichts weiter als eine Erinnerung für die Welten.

(Koran, Sure 12, Vers 104)

 Und WIR entsandten dich nur als eine Barmherzigkeit für die Welten.

(Koran, Sure 21, Vers 107)

 Segensreich ist DER, DER die Unterscheidungsnorm auf SEINEN Diener herabsandte, damit er den Welten ein Warner sei.

(Koran, Sure 25, Vers 1)

 Und WIR sandten dich der gesamten Menschheit nur als einen Überbringer froher Botschaft und als Warner; die meisten Menschen wissen es jedoch nicht.

(Koran, Sure 34, Vers 28)

 Fürwahr, er ist nichts als eine Erinnerung für die Welten. Und ihr werdet nach einer gewissen Zeit die Kunde ganz gewiss erfahren.

(Koran, Sure 38, Verse 87-88)

 Und er ist nichts als eine Erinnerung für die Welten.

(Koran, Sure 68, Vers 52)

  Er ist nichts als eine Erinnerung für die Welten.

(Koran, Sure 81, Vers 27)

 Der Siegel der Gesandten Muhammad (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!) gab bekannt: „Die Propheten wurden jeweils nur zu ihrem eigenen Volk gesandt; ich bin zu allen Menschen insgesamt gesandt.“

   5. Das Analphabetentum des Gesandten:

 Der arabische Ausdruck der nicht schreiben kann (5), der ins Deutsche und Englische mit der nicht lesen kann übersetzt wurde, trägt eine Beschreibung, die nur auf den analphabetischen Propheten Muhammad zutrifft und nicht auf Moses oder Jesus; denn beide hatten im reichlichen Maße Ausbildung genossen. Außerdem stimmt der Text der Prophetie verblüffend mit den Ereignissen am Beginn des Kommens der Offenbarung zum Propheten Muhammad (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!) überein:

 „ … bis die göttliche Wahrheit über ihn kam, als er sich in der Höhle von Hira aufhielt. Der Engel erschien ihm und sagte: „Lies!“ Er erwiderte „Ich bin des Lesens nicht kundig.“. Er sagte: „Da packte mich der Engel und würgte mich, dass ich beinahe die Besinnung verlor. Darauf ließ er von mir ab und sagte: „Lies!“. Ich antwortete: „ Ich bin des Lesens nicht kundig.“ Und wieder packte er mich und drückte mir ein drittes Mal die Kehle zusammen. Schließlich ließ er von mir ab und sagte:

 „Rezitiere im Namen deines Herrn, DER erschuf, erschuf den Menschen aus geronnenem Blut! Rezitiere! Und dein Herr ist der Gütigste.“

 (Koran, Sure 96, 1-3)

 Nach dieser Offenbarung kehrte der Gesandte Gottes (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!) zitternden Herzens nach Hause zurück…“

(Überliefert von Al-Buchari)

 6. Offenbarung des Koran:

 Die Offenbarung des Koran zum Propheten (Allah segne und schenke ihm Frieden!) in verschiedenen Situationen dauerte die ganze prophetische Sendung hindurch an. Er empfing die Offenbarung ständig durch den Engel Gabriel, indem er ohne Verzögerung alles wiederholte, was er hörte, genauso wie die Prophezeiung (2) „Ich will ihm meine Worte in seinen Mund geben“ beschreibt. Betrachten wir auch einmal die koranischen Verse:

 Folge dem, was dir von deinem Herrn geoffenbart wurde. Es gibt keine Gottheit außer IHM. Und wende dich von den Beigesellenden ab!

(Koran, Sure 6, Vers 106)

 So entsandten WIR dich zu einer Gemeinschaft, der schon Gemeinschaften vorausgegangen waren, damit du ihnen rezitierest, was WIR dir offenbaren...

(Koran, Sure 13, Vers 30)

 Und rezitiere, was dir vom BUCH deines Herrn offenbart wird. Es gibt niemanden, der seine Worte vertauscht …

(Koran, Sure 18, Vers 27)

Erhaben ist also Allah, der König, der Wahrhaftige. Und überhaste dich nicht mit dem Koran, ehe dessen Offenbarung an dich ganz vollendet ist …

(Koran, Sure 20, Vers 114)

 Und du hast vor ihm aus keinem BUCH rezitiert noch hast du es mit deiner Rechten geschrieben; dann also hätten die Lügner gewiss Verdacht gehegt.

(Koran, Sure 29, Vers 48)

 Und es steht keinem Menschen zu, dass Allah mit ihm spricht außer mittels Offenbarung oder von hinter einem Schleier oder dass ER einen Gesandten schickt, so dass dieser auf SEIN Geheiß offenbart, was ER will. Fürwahr, ER ist sehr hoch, allweise. Und ebenso haben WIR dir einen Geist von UNSEREM Befehl geoffenbart. Du wusstest nicht, was die Offenbarungsschrift, und nicht, was der Glaube ist…

(Koran, Sure 42, Verse 51-52)

 Sprich: „Ich bin kein Neuerer unter den Gesandten. Und ich weiß nicht, was mit mir gemacht wird und nicht mit euch. Ich folge nichts außer dem, was mir geoffenbart wird, und ich bin nur ein eindeutiger Warner.

(Koran, Sure 46, Vers 9)

 Es ist nichts weiter als eine Offenbarung, die geoffenbart wird. Der Starke der Macht lehrte ihn. Eigner von Kraft. Also stand er aufrecht da. Und er war am höchsten Horizont. orizontDann näherte er sich, und da senkte er sich herab. Und so war er im Abstand zweier Bogenlängen oder näher. Da offenbarte ER SEINEM anbetend Dienenden, was ER offenbarte.

(Koran, Sure 53, Verse 4-10)

 Bewege  deine Zunge mit ihm nicht um dich mit ihm zu überhasten! Fürwahr, UNS obliegen seine Sammlung und seine Rezitation. Und wenn WIR ihn rezitieren, dann folgen seiner Rezitation! Dann fürwahr obliegt UNS seine Erläuterung.

(Koran, Sure 75, Verse 16-19)

B- In den Evangelien:

 1-      Jesus sprach zu ihnen: „Habt ihr nie gelesen in der Schrift »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unseren Augen«? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.“

(Matthäus, 21, 42-43)

 2-      Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei ewiglich.

(Johannes, 14, 16)

 3-      Aber der Tröster, der heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, was ich euch gesagt habe.

(Johannes, 14, 26)

 4-      Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir.

(Johannes, 15, 26)

 5-      Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden, und was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

(Johannes, 16, 12-13)

 6-      Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, dass ich hingehe. Denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.

 (Johannes, 16, 7)

 7-      Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe, ich sei nicht der Christus, sondern vor ihm her gesandt.

(Johannes, 3, 28)

8-      Und dies ist das Zeugnis des Johannes, da die Juden zu ihm sandten von Jerusalem Priester und Leviten, dass sie ihn fragten: „Wer bist du?“ Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: „Ich bin nicht der Christus.“

(Johannes, 1, 19-20)

9-      Der ist’s, der nach mir kommen wird, des ich nicht wert bin, dass ich seine Schuhriemen auflöse.

(Johannes, 1, 27)

 -          Die Evangelien verkünden, dass ein Prophet nach Jesus kommen werde, was die in die Zukunft weisenden Aussagen belegen: „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch …geben“ (2); „welchen mein Vater senden wird“ (3); „welchen ich euch senden werde“ (4); „Wenn aber … kommen wird“ (5); „Denn wenn ich nicht hingehe, so kommt … nicht zu euch“ (6); „ich sei …, sondern vor ihm her gesandt“ (7); „der nach mir kommen wird“ (9).

-          Die Evangelien bestätigen auch, dass er der Letzte (das Siegel) der Propheten ist: „dass er bei euch sei ewiglich.“ (2), nämlich seine Botschaft, durch die die Botschaft Allahs an alle Welten vollendet wird; „der wird euch alles lehren“ (3); „der wird euch in alle Wahrheit leiten“ (5); er wird das Bild von Jesus berichtigen und dessen Botschaft verteidigen „der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, was ich euch gesagt habe“ (3); „der wird zeugen von mir“ (4).

 -          Er wird genau wiederholen, was ihm an Rechtleitung geoffenbart wird „Denn er wird nicht aus sich selber reden, und was er hören wird, das wird er reden,“ (5); diese Aussage stimmt mit der in der Thora erwähnten Aussage fast überein (siehe das Vorhergesagte):

 „Ich will … meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde“

(Deuteronomium, 18, 18)

 -          Daneben weist die erste Prophetie (Matthäus, 21, 42-43) auf dasselbe hin, auf das die Thora vorher hinwies, nämlich die Herabsendung der Botschaft zu einem anderen Volk als den Kinder Israels. Sie findet in einem Landstrich stand, den die Menschen aufgegeben hatten, und zwar Mekka mit seinem  dürren Land, seinem sonnendurchglühten Boden und seinem Mangel an Ressourcen. „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben“ (1), der nach der Botschaft zur Kaaba von Millionen Menschen als „Eckstein“ werden sollte.

 -          Was aber das Wort „Tröster“, das dem englischen „comforter“ entspricht, betrifft, so sind beide vom griechischen Wort „Paracletos“, das Rechtsbeistand oder Unterstützer oder Fürsprecher bedeutet, übersetzt. Die hebräische Herkunft dieses Wortes lautet „Birqlit“ und ähnelt in der Schreibweise „Periclytos“, was im Arabischen „der Gelobte“ (Mahmud – Muhammad – Ahmad) oder im Englischen „Praised one“ bedeutet. Die Herkunft dieses hebräischen Wortes lautet „Barqlit“  = derjenige, dem Lob gebührt. Erwähnenswert ist es, dass die hebräische Schrift, aus der die griechischen Texte und dann die späteren Übersetzungen stammten, die vokalisierten Zeichen vor dem fünften nachchristlichen Jahrhundert nicht kannte. Als Folge wurde vom hebräischen Text „Birqlit“ statt „Barqlit“ gelesen und übersetzt, obwohl das Letztere besonders im Lichte aller anderen Zeugnisse das Richtige ist. Es ist angemessener, dass man es als „Barqlit“, also Muhammad oder Ahmad oder Mahmud liest.

 -          Ein letztes Wort ist noch zu erwähnen, was nämlich das Wort „Messias“ betrifft:

 Der Messias ist der versprochene Prophet, den die Juden in ihrer langen Geschichte vor Jesus (Frieden sei mit ihm!) erwarteten. Als der Messias Jesus, der Sohn Maria als Prophet gekommen war, bestätigte er seinerseits, dass der in der Thora versprochene Messias noch nicht gekommen sei; er, nämlich Jesus, „sei vor ihm her gesandt“ (7) und „ich bin nicht der Christus“ (8). Er bekräftigte auch, dass der erwartete Prophet die erhabenste Position unter allen Propheten haben werde (9. Prophetie).

 -          In einer linguistischen Forschungsarbeit zur Untersuchung des Satzes: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“ (Lukas, 2, 14) kam der Forscher nach Rückgriff auf die altsyrische Sprache zu dem Ergebnis, dass die eigentliche Bedeutung sein soll: „Preis sei Allah in der Höhe, und es steht kurz zuvor, dass der Islam auf Erden kommt, überbracht von Ahmad.“ Und Allah weiß es am besten!


Die Verkündung des Barnabas-Evangeliums:

 In diesem Evangelium verkündete Jesus (Frieden sei mit ihm!) die Ankunft des Propheten Muhammad (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!) in ganz klaren Sätzen, in denen es keinen Raum für Auslegung, Erklärung und Kommentierung  gibt.

 1- ...Aber nach mir wird der Glanz aller Propheten und Heiligen kommen und Licht werfen auf die Dunkelheit all dessen, was die Propheten gesagt haben, weil er der Gesandte Gottes ist.

(Barnabas: 17)

 2- Adam sprang auf und sah am Himmel eine Schrift, die strahlte wie die Sonne und besagte: „Es gibt nur einen Gott, und Mahomet ist der Gesandte Gottes.“ Da öffnete Adam den Mund und sagte: „Ich danke dir, o Herr mein Gott, dass du mir die Ehre erwiesen hast, mich zu erschaffen; aber sag mir, ich bitte dich, was bedeutet die Botschaft dieser Worte: „Mahomet ist der Gesandte Gottes“? Hat es vor mir andere Menschen gegeben?“

(Barnabas: 39)

 3- Da sagte Jesus: „Ich bin eine Stimme, die durch ganz Judäa ruft, und sie ruft: „Bereitet den Weg für den Gesandten des Herrn“, so wie es bei Jesaja geschrieben steht.“ Sie fragten: „Wenn du weder der Messias noch Elias bist, noch irgendein Prophet, warum predigst du neue Lehre und machst, dass man dich für größer hält als den Messias?“ Jesus antwortete: „Die Wunder, die Gott durch meine Hände wirkt, zeigen, dass ich das spreche, was Gott will, und ich lasse mich wahrhaftig nicht für den halten, von dem ihr sprecht. Denn ich bin nicht würdig, dem Gesandten Gottes die Bänder seiner Beinkleider oder die Schuhriemen zu lösen, ihm, den ihr „Messias“ nennt, der vor mir erschaffen wurde und nach mir kommen wird, die Worte der Wahrheit zu bringen. Sein Glaube wird kein Ende haben.“

(Barnabas: 42)

 4- „Wahrlich, ich sage euch, dass jeder Prophet, als er kam, nur einem einzigen Volk das Zeichen der Gnade Gottes gebracht hat. Und so wurden ihre Worte nur demjenigen Volke gegeben, zu dem sie entsandt waren. Aber wenn der Gesandte Gottes kommen wird, wird Gott ihm das Siegel seiner Hand geben, so dass er Erlösung und Gnade zu allen Völkern der Welt bringen wird, die seine Lehre empfangen werden. Er wird mit Macht über die Gottlosen kommen und wird die Götzendienerei zerstören, so dass er Satan verwirren wird. Denn so versprach Gott dem Abraham und sagte: „Siehe, in deinem Nachkommen werde ich alle Stämme der Erde segnen; und so wie du die Götzen in Stücke zerbrochen hast, o Abraham, ebenso werden es deine Nachkommen tun!“

(Barnabas: 43)

5- Ich sage euch deshalb, dass der Gesandte Gottes ein Glanz ist, der nahezu allem Freude bringen wird, was Gott gemacht hat; denn er ist geschmückt mit dem Geiste des Verstehens und des Ratschlags, dem Geiste der Weisheit und Macht, dem Geiste der Furcht und der Liebe, dem Geiste der Klugheit und der Mäßigkeit; er ist geschmückt mit dem Geiste des Mitleids und des Erbarmens, dem Geiste der Gerechtigkeit und der Frömmigkeit, dem Geiste der Sanftmut und der Geduld, von welcher er von Gott dreimal soviel erhalten hat, wie er all seinen Geschöpfen gegeben hat. O gesegnete Zeit, wenn er in die Welt kommen wird! Glaubt mir, dass ich ihn gesehen und ihm Ehre erwiesen habe, ebenso wie ihn jeder Prophet gesehen hat; denn aus seinem Geist gibt Gott ihnen das Prophetentum. Und als ich ihn sah, wurde meine Seele von Trost erfüllt und sagte: „O Mahomet, Gott sei mit dir, und möge er mich würdig machen, deine Schuhriemen zu lösen, denn wenn er mir dies gewährt, werde ich ein großer Prophet und Heiliger Gottes sein.“ Und als Jesus dies gesagt hatte, dankte er Gott.

(Barnabas: 44)

 6- Unter Tränen näherte sich der, der dies schreibt, Jesus und sagte: „O Herr, sag mir, wer ist es, der dich verraten soll?“ Jesus antwortete und sagte: „O Barnabas, dies ist für dich nicht die Stunde, ihn zu kennen, aber bald wird sich der Böse zu erkennen geben, weil ich die Welt verlassen werde.“ Da weinten die Apostel und sagten: „O Herr, warum willst du uns verlassen? Es wäre besser für uns zu sterben, als von dir verlassen zu werden!“ Jesus antwortete: „Lasst euer Herz nicht betrübt werden und fürchtet euch auch nicht. Denn ich habe euch nicht erschaffen, aber Gott, euer Schöpfer, der euch erschaffen hat, wird euch beschützen. Was mich betrifft, ich bin nun in die Welt gekommen, um den Weg zu bereiten für den Gesandten Gottes, der der Welt Rettung bringen wird. Aber hütet euch, dass ihr nicht getäuscht werdet, denn viele falsche Propheten werden kommen, die meine Worte nehmen und mein Evangelium beschmutzen werden.“ Da sagte Andreas: „Herr, sag uns ein Zeichen, dass wir ihn erkennen mögen.“ Jesus antwortete: „Er wird nicht in eurer Zeit kommen, sondern er wird einige Jahre nach euch kommen, wenn mein Evangelium vernichtet sein wird, so dass es kaum dreißig Gläubige geben wird. Zu jener Zeit wird Gott Erbarmen mit der Welt haben, und deshalb wird er seinen Gesandten entsenden, über dessen Haut eine weiße Wolke ruhen wird, woran er als ein Auserwählter Gottes erkannt werden wird, und durch ihn wird er der Welt geoffenbart werden. Er wird mit großer Macht gegen die Gottlosen kommen und die Götzendienerei auf der Erde vernichten. Und es erfreut mich, da ja durch ihn unser Gott erkannt und verherrlicht werden wird, und ich werde als wahrhaftig erkannt werden; und er wird Rache üben gegen jene, die sagen werden, ich sei mehr als ein Mensch. Wahrlich ich sage euch, dass der Mond über seinen Schlaf wachen wird in seiner Kindheit, und wenn er erwachsen sein wird, wird er ihn in die Hand nehmen. Möge die Welt sich davor hüten, ihn zu verstoßen, weil er die Götzendiener vernichten wird. Viel mehr als die von Moses vernichtet wurden, dem Diener Gottes, und von Josua, der die Städte nicht verschonte, die sie verbrannten und die Kinder töteten; denn bei einer alten Wunde wendet man Feuer an. Er wird mit der Wahrheit kommen klarer als alle Propheten, und er wird den schelten, der der Welt Böses antut. Die Türme unserer Vaterstadt werden einander grüßen vor Freude. Und wenn man also den Untergang der Götzendienerei sehen und bekennen wird, dass ich ein Mensch bin wie andere Menschen, wahrlich, ich sage euch, dann wird der Gesandte Gottes gekommen sein.

(Barnabas: 72)

 7- „...Aber glaub mir, es wird eine Zeit kommen, da Gott seine Gnade in einer anderen Stadt geben wird, und an jedem Ort wird es möglich sein, ihn in Wahrheit zu verehren. Und an jedem Ort wird Gott das wahrhafte Gebet in Gnade annehmen.“ Die Frau antwortete: „Wir warten auf den Messias; wenn er kommt, wird er uns lehren.“ Jesus antwortete: „Weißt du, Frau, dass der Messias kommen muss?“ Sie antwortete: „Ja, Herr.“ Da war Jesus sehr erfreut und sagte: „Soweit ich sehe, o Frau, bist du gläubig; wisse also, dass in dem Glauben des Messias jeder gerettet wird, der von Gott erwählt ist. Darum ist es nötig, dass du von der Ankunft des Messias weißt.“ Sagte die Frau: „O Herr, vielleicht bist du der Messias.“ Jesus antwortete: „Ich bin in der Tat dem Hause Israel von Gott gesandt als ein Prophet der Befreiung, aber nach mir wird der Messias kommen, von Gott der ganzen Welt gesandt;...“

(Barnabas: 82)

 8- Jesus antwortete: „So wahr Gott lebt, in dessen Gegenwart meine Seele steht, ich bin nicht der Messias, den alle Völker der Erde erwarten, wie es Gott unserem Vater Abraham versprach, indem er sagte: „In deiner Nachkommenschaft  werde ich alle Völker der Erde segnen.“ Aber wenn Gott mich von dieser Welt hinwegnehmen wird, wird Satan wieder diesen verfluchten Aufstand entfachen, indem er die Ungläubigen glauben machen wird, dass ich Gott sei und Sohn Gottes, wodurch meine Worte und meine Lehre verunreinigt werden, so dass kaum dreißig Gläubige übrig bleiben werden. Dann wird Gott Erbarmen mit der Welt haben und seinen Gesandten entsenden, für den er alle Dinge gemacht hat. Er wird mit Macht aus dem Süden kommen und die Götzenbilder sowie die Götzendiener zerstören; er wird die Herrschaft des Satan hinwegnehmen, die er über die Menschen hat. Er wird mit sich die Gnade Gottes bringen zur  Rettung jener, die an ihn glauben, und gesegnet ist, wer seinen Worten glauben wird.“                            

(Barnabas: 96)

 9- Da erwiderte Andreas: „Wie soll man nun die Wahrheit erkennen?“ Jesus antwortete: „Alles, was mit dem Buch des Moses übereinstimmt, das nehmt als wahr an; denn wie Gott eins ist, so ist die Wahrheit eins, woraus folgt, dass die Lehre eins ist und dass die Bedeutung der Lehre eins ist, und daher ist der Glaube eins. Wahrlich, ich sage euch, wäre die Wahrheit nicht  ausgelöscht worden aus dem Buche Moses, Gott hätte unserem Vater David nicht das zweite gegeben. Und wäre das Buch David nicht verunreinigt, Gott hätte mir nicht das Evangelium anvertraut; denn der Herr unser Gott ist ja unveränderlich und hat nur eine einzige Botschaft gesprochen zu allen Menschen. Wenn also der Gesandte Gottes kommen wird, wird er kommen und mein Buch von  all dem reinigen, mit dem die Gottlosen es verunreinigt haben.“

(Barnabas: 124)

 10- Dann wird der Gesandte Gottes sagen: „O Herr, da sind Gläubige, die siebzigtausend Jahre lang in der Hölle waren. Wo, o Herr, ist dein Erbarmen? Ich bitte dich inständig, Herr, sie von diesen bitteren Strafen zu befreien.“ Dann wird Gott zu den vier Engeln sagen, die er am meisten liebt, sie sollen zur Hölle gehen und jeden herausholen, der den Glauben seines Gesandten hat, und ihn ins Paradies geleiten. Und dies werden sie tun.

(Barnabas: 137)

 11- „Die Jünger erwiderten: „O Herr, wer wird jener Mensch sein, von dem du sprichst, der in die Welt kommen wird?“ Jesus antwortete mit freudigem Herzen: „Es ist Mahomet, der Gesandte Gottes, und wenn er in die Welt kommen wird, wird er die Menschen dazu veranlassen, Gutes zu tun durch die überreiche Gnade, welche er bringen wird, so wie der Regen die Erde Früchte tragen lässt, wenn es lange Zeit nicht geregnet hat. Denn er ist eine weiße Wolke, voll der Gnade Gottes, und diese Gnade wird Gott wie Regen ausgießen über den Gläubigen.“

(Barnabas: 163) 

 12- „..., da die Menschen mich „Gott“ und „Sohn Gottes“ nannten, hat Gott, damit ich am Tage des Gerichtes nicht von den Dämonen verspottet werde, es so gewollt, dass ich von den Menschen in dieser Welt verspottet werde durch den Tod des Judas, indem er alle Menschen glauben machte, dass ich am Kreuz gestorben sei. Und dieser Spott wird andauern bis zur Ankunft Mahomets, Gottes Gesandten, der, wenn er kommen wird, diese Täuschung jenen klar machen wird, die an Gottes Gesetz glauben.“

(Barnabas: 220)

 13- „Und obwohl ich nicht würdig bin, seine Schuhriemen zu lösen, habe ich von Gott die Gnade und  Gunst bekommen, ihn zu sehen.“ Da antwortete der Priester und mit ihm der Statthalter und der König, und sie sagten: „Sorge dich nicht, o Jesus, Heiliger Gottes, denn in unserer Zeit wird es diese Unruhe nicht mehr geben, weil wir nämlich dem ehrwürdigen römischen Senat ein Schreiben zusenden werden, das bewirkt, dass dich auf Kaiserlichen Befehl hin niemand mehr Gott oder Sohn Gottes nennen wird.“ Da sagte Jesus: „Durch eure Worte bin ich nicht getröstet, denn wo ihr auf Licht hofft, wird Dunkelheit kommen, sondern mein Trost liegt in der Ankunft des Gesandten, der jede falsche Meinung über mich zerstören wird, und sein Glaube wird sich verbreiten, die ganze Welt erfassen, denn dies hat Gott unserem Vater Abraham versprochen. Und was mir Trost gibt, ist, dass sein Glaube kein Ende haben wird, sondern durch Gott unversehrt gehalten wird.“ Der Priester antwortete: „Werden andere Propheten kommen nach der Ankunft des Gesandten Gottes?“ Jesus antwortete: „Es werden nach ihm keine wahren, von Gott gesandten  Propheten kommen, aber es wird eine große Anzahl falscher Propheten kommen, worüber ich betrübt bin. Denn Satan wird sie aufwiegeln nach dem gerechten Urteil Gottes, und sie werden sich hinter der Vortäuschung meines Evangeliums verbergen.“ Herodes fragte: „Wie ist es ein gerechtes Urteil Gottes, dass solch gottlose Menschen kommen werden?“ Jesus antwortete: „Es ist gerecht, dass der, der nicht die Wahrheit glauben will zu seinem Heil, an eine Lüge glaube zu seinem Untergang. Darum sage ich euch, dass die Welt stets die wahren Propheten verachtet hat  und die Falschen liebte, wie man es zur Zeit des Micha und des Jeremia sieht. Denn jeder liebt das, was ihm gleicht.“ Da sagte der Priester: „Wie wird der Messias heißen, und welches Zeichen wird seine Ankunft enthüllen?“ Jesus antwortete: „Der Name des Messias ist wunderbar, denn Gott selbst gab ihm den Namen, als er seine Seele erschuf und sie mit himmlischem Glanz umgab. Gott sagte: „Warte, Mahomet, denn aus Liebe zu dir will ich das Paradies und die Welt erschaffen und eine Schar von Geschöpfen, die ich dir zum Geschenk mache, so dass gesegnet sein wird, wer dich segnet, und wer dich verflucht, verflucht sein wird. Wenn ich dich in die Welt entsende, werde ich dich als meinen Boten des Heils senden, und dein Wort wird wahr sein, so dass Himmel und Erde vergehen werden, dein Glaube aber wird nie vergehen. Mahomet ist sein gesegneter Name.“ Da erhob das Volk seine Stimme und sagte: „O Gott sende uns deinen Gesandten; o Mahomet, komm schnell zur Rettug der Welt!“

(Barnabas: 97)


Der Erhabene sagt in SEINEM ehrenvollen BUCH:
 

   Und da Allah einen Bund mit den Propheten schloss: „was ICH euch fürwahr an Offenbarungsschrift und Weisheit gegeben habe – danach kommt ein Gesandter zu euch, der bestätigt, was ihr besitzt; ihr sollt an ihn gewiss glauben, und ihr sollt ihm gewiss helfen.“ ER sprach: „Seid ihr einverstanden, und nehmt ihr unter dieser Bedingung MEINEN Bund an?“ Sie sprachen: „Wir sind einverstanden.“ ER sprach: „So bezeugt es, und ICH bin mit euch unter den Bezeugenden. Wer sich also danach abkehrt, so sind jene, sie die Frevler. Streben sie denn nach einer anderen als Allahs Religion? Und IHM ist ergeben, wer in den Himmeln und auf Erden, gehorchend und widerstrebend, und zu IHM werden sie zurückgebracht.

(Koran, Sure 3, Verse 81-83)

 Und fürwahr, zu den Leuten des BUCHes gehört, wer gewiss an Allah glaubt und an das, was zu euch herabgesandt ward und was zu ihnen herabgesandt ward – als Demütige vor Allah. Sie verkaufen die Zeichen Allahs nicht für einen geringen Preis. Jene, für sie ist ihr Lohn bei ihrem Herrn. Fürwahr, Allah ist schnell beim Berechnen.

(Koran, Sure 3, Vers 199)

 MEINE Strafe – ICH suche mit ihr heim, wen ICH will. Und MEINE Barmherzigkeit umfasst alles. So werde ICH sie für diejenigen schreiben, die gottesfürchtig sind und die Sozialpflichtabgabe entrichten, und diejenigen, die an UNSERE Zeichen glauben. Diejenigen, die dem Gesandten folgen, dem des Lesens und Schreibens unkundigen Propheten, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium geschrieben finden. Er gebietet ihnen das Rechte und verbietet ihnen das Verwerfliche, er gewährt ihnen die guten Dinge und verwehrt ihnen die widerwärtigen. Und er nimmt von ihnen ihre Bürde und ihre Fesseln, die auf ihnen sind. Diejenigen also, die an ihn glauben und ihn respektieren und ihn unterstützen und dem Licht folgen, das mit ihm hinabgesandt wird. Jene, sie sind die Erfolgreichen.

(Koran, Sure 7, Verse 156-157)

 Und fürwahr, es ist in den Schriften der Früheren. Und ist es denn nicht für sie ein Zeichen, dass die Gelehrten der Kinder Israels es wissen?

(Koran, Sure 26, Verse 196-197)

 Und derart sandten WIR zu dir das BUCH hinab. Diejenigen also, denen WIR das BUCH gaben, glauben daran, und zu jenen gehört, wer daran glaubt. Und nur die den Islam Leugnenden bestreiten UNSERE Zeichen. Und du hast vor ihm aus keinem BUCH rezitiert noch hast du es mit deiner Rechten geschrieben; dann also hätten die Lügner gewiss Verdacht gehegt.

(Koran, Sure 29, Verse 47-48)

 Sprich: „Habt ihr denn gesehen: So er von Allah ist und ihr leugnet ihn und ein Zeuge von den Kindern Israels bezeugt sein Gleichsein und glaubt und ihr seid hochmütig! Fürwahr, Allah rechtleitet die ungerechten Leute nicht.“

(Koran, Sure 46, Vers 10)

Und da Jesus, der Sohn der Maria, sprach: „O ihr Kinder Israels! Ich bin fürwahr Allahs Gesandter an euch, bestätigend was vor mir von der Thora ist und einen Gesandten verkündend, der nach mir kommt. Sein Name ist Ahmad.“ Als er nun zu ihnen mit klaren Beweisen kam, sagten sie: „Das ist offenkundiger Zauber!“  Und wer ist ungerechter als wer wider Allah Lüge erdichtet, während er zum Islam aufgerufen wird?“ Und Allah rechtleitet die ungerechten Leute nicht. Sie wollen mit ihrem Mund das Licht Allahs auslöschen. Und Allah ist der Vollendende SEINES Lichtes, auch wenn es den den Islam Leugnenden zuwider ist. ER ist es, der SEINEN Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit sandte um sie über jede Religion obsiegen zu lassen, auch wenn es den Polytheisten zuwider ist.

(Koran, Sure 61, Verse 6-9)

Schlusswort

Trotz der Verschiedenheit der Quellen der Texte, die wir als Zeugnisse für diese Studie angeführt haben – sei es nun in ihrer Beweiskraft und Dokumentation oder ihrer Zeit und den Umständen ihrer Niederschrift und Bewahrung oder in ihren Anlässen und ihrem Kontext, in dem sie geoffenbart oder gesagt wurden – haben wir gesehen, wie sie sich einander ergänzen und unterstützen um zu bestätigen:

 1-      Das Eins-Sein des Schöpfers, majestätisch hoch erhaben ist ER, und das Fernhalten der Annahme eines Partners oder Sohnes von IHM, das heißt:

„Es gibt keine Gottheit außer Allah.“

 2-      Das Menschsein der Gesandten und Propheten und die Verheißung des Prophetentums Muhammads (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden!), des Siegels der Gesandten, in den vergangenen Botschaften, das heißt:

„Muhammad ist der Gesandte Allahs.“

 Allah, der Großartige, hat die Wahrheit gesprochen und seine Gesandten, die ehrwürdige Gruppe (der beste Segen und vollständigste Frieden auf ihnen allen!), haben es übermittelt.